
Trauer kann man nicht "behandeln" und schon gar nicht "heilen", denn Trauer ist keine Krankheit.
Trauerbegleitung
Sie haben einen nahen und geliebten Menschen verloren und damit viel Schmerz erfahren. Die Welt hat einen Riss bekommen, ein Abgrund hat sich aufgetan. Nichts ist mehr, wie es war. Trauer kann lähmen und uns jeden Mut zum Leben nehmen. Alles scheint sinnlos - leer - grau.
Trauer ist eine Reaktion auf eine tiefe und existentielle Verlusterfahrung in unserem Leben. Sie äussert sich in einem Gefühlschaos aus Leere, Angst, Kummer, manchmal auch Schuld und Depression. „Das Leben muss weitergehen“, hören Trauernde dann leider sehr oft als "Ratschlag".
Was vielleicht gut gemeint ist, entpuppt sich aber auch als stille Aufforderung, doch endlich mit dem Trauern aufzuhören und wieder zur Normalität zurück zu kommen.
Seien wir ehrlich: Es gibt keine Patentrezepte, wie mit Trauer und dem Schmerz eines individuellen Verlustes umzugehen ist – aber es gibt Erfahrungen.
Jeder Trauerprozess ist immer sehr persönlich und individuell.
Es geht nicht darum, zu vergessen oder zu verdrängen. Es geht aber auch nicht darum "endlich loszulassen", wie uns viele Trauerratgeber belehren wollen.
Nein, das Geheimnis gelungener Trauer besteht darin, unsere Beziehung zu einem verstorbenen Menschen auf eine neue Weise weiter zu leben. Sie bleiben Teil unseres Lebens, die Menschen, die uns im Tode vorausgehen.
Als Trauerbegleiter zeige ich Ihnen Möglichkeiten und Wege, wie Sie mit Ihrer Trauer umgehen können.
Denn die Trauer hat eine Schwester. Sie heisst "Erinnerung". Sie hat aber auch einen kleinen Bruder. Und der heisst "Mut". Es ist der Mut, in ein neues Leben hineinzuwachsen.
Ich unterstütze Sie darin!
"Sie haben das Recht zu trauern. Als professioneller Trauerbegleiter bin ich jetzt für Sie da und unterstütze Sie auf Ihrem Weg."
Daniel Kallen, Trauerbegleiter


Das Labyrinth der Trauer
Gibt es einen Weg dieses Labyrinth der Trauer?
Oder aus der Trauer hinaus?
Trauer ist eine Grunderfahrung des Lebens. Lange Zeit meinte man, Trauer verlaufe in verschiedenen Phasen - wie "Nicht-Wahrhaben wollen" - "Emotionen" - "Sich Trennen" - "Neuer Welt- und Selbstbezug". Diese Phasen gelten heute als überholt. Vielmehr verlaufen Trauerprozesse chaotisch. Sie sind ein Hin und Her, ein Aufwärts oder Abwärts.
Was aber helfen kann, ist EIN MENSCH AN IHRER SEITE – der Ihnen wirklich zuhört, der jetzt einfach "da" ist, versteht und diesen Weg mit Ihnen geht - wie ein Freund, ein Wegbegleiter durch das Labyrinth Ihrer Trauer!
SCHRITT 1:
Aussprechen
Der Tod eines nahen Angehörigen schmerzt. Viele Menschen haben das Gefühl, dass ein Teil von ihnen selbst stirbt. Manche fallen in ein tiefes Loch. Wie gehen wir mit unserer Trauer um? Es gibt kein "richtig" oder "falsch". Und seien wir ehrlich: einen geliebten Menschen wird man nie ganz hinter sich lassen. Das kann und soll auch nicht Ziel einer Trauerbegleitung sein.
Als erfahrener Seelsorger und Trauer-Coach kann ich Sie begleiten und in Ihrem individuellen Trauerprozess unterstützen.
Darum ist es wichtig, nicht zu verstummen, sondern über Ihre Gefühle, Ihre Gedanken und Ihre Trauer zu reden, sich auszusprechen. Manchmal tut es schon gut, sich einem Menschen anzuvertrauen und auszusprechen, was einem belastet. Dies kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und neue Wege zu finden.
SCHRITT 2:
Begleiten
Unmittelbar nach dem Tod eines nahen und geliebten Menschen, ist es für viele Trauernde noch nicht möglich, in einer Gruppe über ihren Verlust zu sprechen. Darum biete ich in meiner Trauerarbeit ganz bewusst Einzelgespräche an. Im Einzelgespräch, z.B. auch bei einem Spaziergang oder einem für den Betroffenen geliebten Ort kann über das gesprochen werden, was Sie jetzt beschäftigt, bewegt, belastet.
Kontaktieren Sie mich. Ich bin gerne für Sie da.
Termine nach Vereinbarung. Gespräche / Sprechstunden Begleitung von Trauernden in meiner Praxis in Gerolfingen am Bielersee oder bei Ihnen Zuhause - in der ganzen Schweiz. Nach Absprache werden Termine und Sitzungen vereinbart und Themen der Begleitung miteinander geklärt. Ebenso wird auch die Dauer der Begleitung festgelegt.



